Die Rechtsperson

Der Vorleser

1892/1910 - 1936

4. Vorlesung am 03.05.1910

03.05.1910
Wien

[Kraus las in Wien im Architektenvereinssaal.] DIE VORLESUNG KARL KRAUS findet Dienstag den 3. Mai, ½8 Uhr abends, im Festsaale des Ingenieur- und Architekten-Vereines, I. Eschenbachgasse 9 statt. Der Zutritt ist auf geladene Gäste beschränkt. Einladungen werden nach vorheriger schriftlicher Anmeldung unter Angabe der gewünschten Kartenkategorie bei stud. phil. Em. Jedlinsky, IX. Müllnergasse 3, zugesandt. Karten zu K 10, 6, 4, 2 und Studentenkarten zu K 1. Die Ausgabe der Karten auf Grund der Einladungen erfolgt vom 18. bis 25.

5. Vorlesung am 03.06.1910

03.06.1910
Wien

[Karl Kraus las in Wien im Architektensaal.] Die II. Vorlesung Karl Kraus: Heine und die Folgen (Essay, unveröffentlicht) / Die chinesische Mauer oder Der Biberpelz (unveröffentlicht) findet am 3. Juni, ½8 Uhr, im Festsaale des Ingenieur- und Architekten-Vereines, Wien, I. Eschenbachgasse 9 statt. Ein Teil des Reinertrages des Abends gehört dem kranken Dichter Peter Altenberg. Die Kartenausgabe (10, 5, 2, 1 Krone) erfolgt auf Grund schriftlicher Anmeldung in der Buchhandlung A. Schönfeld, IX. Universitätsstraße 8.

11. Vorlesung am 01.02.1911

01.02.1911
Wien

[Karl Kraus las im Festsaale des Ingenieur- und Architektenvereines.] Die Vorlesung vom 1. Februar brachte — vor überfülltem Saal — das in drei Teilen absolvierte Programm: Aphorismen, Der Traum ein Wiener Leben; Aphorismen, Der Biberpelz; Erdbeben, und zwei Zugaben: Das Ehrenkreuz, Die Malerischen. [Die Fackel 317-318, 28.02.1911, 42] - zitiert nach Austrian Academy Corpus

14. Vorlesung am 15.05.1911

15.05.1911
Wien

[Karl Kraus las im Festsaal des Ingenieur- und Architektenvereines.] Am dritten Leseabend (der, am 15. Mai, wieder vom Akademischen Verband für Literatur und Musik veranstaltet wurde) hat der Herausgeber der Fackel Dichtungen seiner Mitarbeiter und eigene Arbeiten vorgelesen.

15. Vorlesung am 06.11.1911

06.11.1911
Wien

[Karl Kraus las im Beethoven-Saal. Der Abend] hat, veranstaltet vom Akademischen Verband für Literatur und Musik, am 6. November vor fast tausend Hörern im Beethoven-Saal stattgefunden. Das Programm, auf dessen Rückseite zur Einführung zwei Aphorismen aus »Pro domo et mundo« und Stellen aus Kritiken gesetzt waren, die sich auf das Verständnis der Distanz zwischen stofflichem Anlaß und künstlerischer Gestaltung beziehen, kündigte die folgenden Satiren, Glossen und Aphorismen an: I.

20. Vorlesung am 05.02.1912

05.02.1912
Wien

[Karl Kraus las im Festsaale des Ingenieur- und Architektenvereins.] Am 5. Februar, veranstaltet vom Akademischen Verband für Literatur und Musik, eine Vorlesung im Festsaale des Ingenieur- und Architekten-Vereines: I. Jean Paul: Die wunderbare Gesellschaft in der Neujahrsnacht (die letzten Seiten aus dem »Kampaner Tal«, die auf dem Programm vorbehalten waren, wurden nicht gelesen). II. Shakespeare: die ersten drei Akte aus dem »Timon« (Dorothea Tieck) mit Weglassung weniger Szenen und Stellen. Die Clownszenen aus »Liebes Leid und Lust« (aus dem 3. und 4. Akt, Baudissin). III.

26. Vorlesung am 02.05.1912

02.05.1912
Wien

[Karl Kraus las im Großen Musikvereinssaal.] Die am 2. Mai vom Akademischen Verband für Literatur und Musik im Großen Musikvereinssaal veranstaltete Nestroy-Feier brachte: I. Gedenkrede: »Nestroy und die Nachwelt« (Manuskript). — Couplets, Monologe und Szenen aus Nestroys Werken: »Höllenangst« (Wendelin); »Papiere des Teufels« (Federl); »Die verhängnisvolle Faschingsnacht« (Lorenz, Jakob, Everl, Frau v. Schimmerglanz, Bedienter). II.