Die Rechtsperson

Der Vorleser

1892/1910 - 1936

258. Vorlesung am 24.01.1923

24.01.1923
Wien

[Karl Kraus las im Festsaal des Niederösterreichischen Gewerbevereines am] 24. Januar, 7 Uhr:

I. Judith und Holofernes. Travestie in einem Akt. Musik von Viktor Junk (Marsch und Entree des Joab nach der Originalmusik von Carl Binder). (Diese vollständige Vorlesung enthielt auch das Couplet »Man find’t’s ganz natürlich und kein Hahn kräht darnach«, mit Zusatzstrophen.)

259. Vorlesung am 25.01.1923

25.01.1923
Wien

[Karl Kraus las im Festsaal des Niederösterreichischen Gewerbevereines am] 25. Januar, 7 Uhr:

I. Das Notwendige und das Überflüssige (Nach »Die beiden Nachtwandler«), Posse mit Gesang in zwei Akten, bearbeitet vom Vortragenden. Musik nach Angabe des Vortragenden gesetzt von Otto Janowitz und Anderen. Das Lied von der Chimäre aus den »Papieren des Teufels« herübergenommen, der neue Text des Quodlibets vom Bearbeiter.

II. Tritschtratsch, Posse mit Gesang in einem Akt. Musik nach Angabe des Vortragenden (Lied der Kotton von Mechtilde Lichnowsky).

260. Vorlesung am 26.01.1923

26.01.1923
Wien

[Karl Kraus las im Festsaal des Niederösterreichischen Gewerbevereines am] 26. Januar, 7 Uhr:

Zum ersten Male: Eine Wohnung zu vermieten in der Stadt, Eine Wohnung zu vermieten in der Vorstadt, Eine Wohnung mit Garten zu haben in Hietzing, Posse mit Gesang in drei Akten. Musik von Viktor Junk. Zu dem Entree, dem Couplet und zum Schlußgesang Zusatzstrophen.

[Die Fackel 613-621, 04.1923, 47] - zitiert nach Austrian Academy Corpus

262. Vorlesung am 28.01.1923

28.01.1923
Wien

[Karl Kraus las im Festsaal des Niederösterreichischen Gewerbevereines am] 28. Januar, 7 Uhr:

Weder Lorbeerbaum noch Bettelstab, parodierende Posse mit Gesang in drei Abteilungen. Musik von Mechtilde Lichnowsky. [Mit der bekannten Zusatzstrophe.]

[Die Fackel 613-621, 04.1923, 51] - zitiert nach Austrian Academy Corpus

263. Vorlesung am 29.01.1923

29.01.1923
Wien

[Karl Kraus las im Festsaal des Niederösterreichischen Gewerbevereines am] 29. Januar, 7 Uhr:

Der Zerrissene, Posse mit Gesang in drei Akten. Musik von Mechtilde Lichnowsky. Die Handlung ist dem Französischen (L’homme blasé) nachgebildet.

Zu den Couplets »Sich so zu verstell’n, na da g’hört was dazu« (II. Akt) und »So gibt es halt allerhand Leut’ auf der Welt« (III. Akt) die bekannten und neue Zusatzstrophen.

[Die Fackel 613-621, 04.1923, 54] - zitiert nach Austrian Academy Corpus

264. Vorlesung am 30.01.1923

30.01.1923
Wien

[Karl Kraus las im Festsaal des Niederösterreichischen Gewerbevereines am] 30. Januar, 7 Uhr:

Der böse Geist Lumpazivagabundus oder Das liederliche Kleeblatt, Zauberposse mit Gesang in drei Akten. Musik von Adolph Müller sen. [Mit bekannten und neuen Zusatzstrophen.]

[Die Fackel 613-621, 04.1923, 57] - zitiert nach Austrian Academy Corpus

266. Vorlesung am 30.04.1923

30.04.1923
Wien

[Karl Kraus las im Festsaal des Ingenieur- und Architektenvereins am] 30. April, 7 Uhr:

Eine Wohnung zu vermieten in der Stadt, Eine Wohnung zu vermieten in der Vorstadt, Eine
Wohnung mit Garten zu haben in Hietzing, Posse mit Gesang in drei Akten von Johann Nestroy. Musik von Viktor Junk. (Mit den Zusatzstrophen zu dem Entree, dem Couplet
und zum Schlußgesang.)

Programm-Notiz wie am 26. Januar.

285. Vorlesung am 16.01.1924

16.01.1924
Wien

[Karl Kraus las im Festsaal des Niederösterreichischen Gewerbevereines am] 16. Januar, 7 Uhr:

(Wegen stimmlicher Indisposition anstatt »Eine Wohnung zu vermieten u. s. w.«)

Nestroy: Das Notwendige und das Überflüssige. Zugabe: Entree des Herrn von Gundelhuber (mit den bekannten und zwei neuen Zusatzstrophen).

314. Vorlesung am 28.12.1924

28.12.1924
Wien

[Karl Kraus las im Kleinen Konzerthaussaal am] 28. Dezember, 7 Uhr:

[Zur Entschädigung Nestroys für die ihm durch das Burgtheater widerfahrene Aufführung.]

Johann Nestroy: Der böse Geist Lumpazivagabundus oder Das liederliche Kleeblatt. Musik
von Adolph Müller sen.

Begleitung: Dr. Viktor Junk.

339. Vorlesung am 06.05.1925

06.05.1925
Wien

[Karl Kraus las im Mittleren Konzerthaussaal am] 6. Mai, 7 Uhr:

Shakespeare: König Lear. Nach Baudissin und anderen Übersetzern vom Vortragenden bearbeitet. (Auf vielfaches Ersuchen, nach der Reinhardt’schen Aufführung.)

Ouverture (Iphigenie in Aulis von Gluck), Zwischenaktsmusik (Präludium von Bach) und Zeltmusik: Dr. Viktor Junk.