Die Rechtsperson

Der Vorleser

1892/1910 - 1936

283. Vorlesung am 14.01.1924

14.01.1924
Wien

[Karl Kraus las im Festsaal des Niederösterreichischen Gewerbevereins am] 14. Januar,
7 Uhr:

Wolkenkuckucksheim, phantastisches Versspiel in drei Akten. Begleitmusik nach Angabe des Verfassers, Ouverture und in den Zwischenakten: Offenbachs »Orpheus in der Unterwelt« (Viktor Junk).

Ein Teil des Ertrags (inkl. Programmerlös): K 387.770 für die Internationale Arbeiterhilfe, Österreichisches Komitee, I. Postgasse 7 (Technische Union).

[Die Fackel 649-656, 06.1924, 71] - zitiert nach Austrian Academy Corpus

284. Vorlesung am 15.01.1924

15.01.1924
Wien

[Karl Kraus las im Festsaal des Niederösterreichischen Gewerbevereins am] 15. Januar, 7 Uhr:

I. Worte in Versen: Abenteuer der Arbeit / Der Reim / Schnellzug / Der Grund / Jugend / Todesfurcht.

II. Helena (Faust, der Tragödie zweiter Teil, III. Akt) von Goethe. Für die Vorlesung gestrichen: Außer zahlreichen Versen und Strophen Fausts Ansprache an die Heerführer, das Gespräch zwischen Phorkyas und dem Chor über Entstehung und Betragen des Euphorion und die Worte der Phorkyas über die Exuvien. Begleitmusik nach Angabe des Vortragenden.

III. Traumstück.

309. Vorlesung am 17.11.1924

17.11.1924
Wien

[Karl Kraus las im Mittleren Konzerthaussaal am] 17. November, 7 Uhr:

I. Höher gehts nimmer. — Auf Papier ist doch alles möglich / Serpentinengedankengänge / Programm eines Hofmannsthal-Films / Jung is er halt! / Fast erraten. — Aus »Die letzten Tage der Menschheit«: Friedrich / Ein Generalstäbler am Telephon / Bei Udine / Die
Schalek und Chor der Offiziere / Armeeoberkommando / Die Generalstäbler (zum ersten Mal mit vollständiger Musik nach Angabe des Vortragenden).

II. Herz, was begehrst du noch mehr?

311. Vorlesung am 06.12.1924

06.12.1924
Wien

[Karl Kraus las im Festsaal des Architektenvereins am] 6. Dezember, 7 Uhr:

I. Gerhart Hauptmann: Hannele Matterns Himmelfahrt. Musik nach Angabe des Vortragenden.

II. Traumstück. Musik von Heinrich Jalowetz.

Begleitung: Dr. Viktor Junk.

Die Hälfte des Ertrags (inkl. Programmerlös): K 2,495.700 für das Blinden-Erziehungs-Institut (Wien, II., Wittelsbachstraße 5) und das Israelitische Blinden-Institut Hohe Warte.

[Die Fackel 676-678, 01.1925, 41] - zitiert nach Austrian Academy Corpus