Die Rechtsperson

Der Vorleser

1892/1910 - 1936

88. Vorlesung am 24.05.1916

24.05.1916
Wien

[Karl Kraus las am] 24. Mai im Kleinen Konzerthaussaal: zur Feier von Shakespeares 300. Todestag eine Vorlesung der »Lustigen Weiber von Windsor«, aus der Übersetzung von Wolf Heinrich Graf Baudissin (Schlegel-Tiecksche Ausgabe). — Die Kürzung betraf nur etliche Sätze in den meisten Szenen sowie die kleine zweite Szene des ersten und die zweite Szene des dritten Aktes. Nach dem zweiten und dem dritten: Vorhang und Pausen, in denen — wie auch vor dem ersten Aufgehen des Vorhangs — hinter der Szene die Musik von Nicolai gespielt wurde (Klavier: Herr Egon Kornauth).

91. Vorlesung am 03.10.1916

03.10.1916
Wien

[Kraus'] Vorlesung im Kleinen Konzerthaussaal, 3. Oktober: »Die lustigen Weiber von Windsor«. Arrangement, Musik und Programmtext wie am 24. Mai. — Der gesamte Ertrag ist der k. k. n.-ö. Statthalterei zur Fürsorge für erblindete Soldaten überwiesen worden. [Die Fackel 437-442, 31.10.1916, 62] - zitiert nach Austrian Academy Corpus

94. Vorlesung am 04.12.1916

04.12.1916
Wien

[Kraus'] Vorlesung im Kleinen Konzerthaussaal, 4. Dezember: I. Johann Nestroy: Die beiden Nachtwandler oder: Das Notwendige und das Überflüssige (Einrichtung; Musik nach Angabe des Vortragenden), Einlage: Das Lied des Federl aus »Papiere des Teufels«. II. Ferdinand Raimund: Der Alpenkönig und der Menschenfeind, I., 11. bis 21. Szene (Musik von Wenzel Müller) / Hobellied aus dem »Verschwender« (Musik von Conradin Kreutzer). — (Am Klavier: Dr. Egon Kornauth). III.

98. Vorlesung am 28.01.1917

28.01.1917
Wien

[Kraus'] Vorlesung im Kleinen Konzerthaussaal, Sonntag, 28. Januar, halb 4 Uhr nachmittags: I. Johann Nestroy: Die beiden Nachtwandler oder: Das Notwendige und das Überflüssige (Einlage: Das Lied des Federl aus »Papiere des Teufels«.) II. Ferdinand Raimund: Der Alpenkönig und der Menschenfeind, I., 11. bis 21. Szene / Hobellied aus dem »Verschwender«. (Am Klavier: Dr. Egon Kornauth). III. Matthias Claudius: Abendlied; Der Tod und das Mädchen; Als der Hund tot war; Kriegslied / Chinesische Kriegslyrik: Klage der Garde; Der müde Soldat (aus dem Schi-King, 500 v.

103. Vorlesung am 04.04.1917

04.04.1917
Wien

[Kraus'] Vorlesung im Kleinen Konzerthaussaal, 4. April, 6 Uhr: I. Johann Nestroy: »Judith und Holofernes«, Travestie in einem Akt (Musik von Carl Binder). II. Gerhart Hauptmann: »Hannele Matterns Himmelfahrt«, Traumdichtung in zwei Teilen. Begleitende Musik (hinter der Szene): Dr. Egon Kornauth. Der gesamte Ertrag ist wohltätigen Zwecken (Blindenunterstützung, Kinderschutz, Tierschutz) zugewendet worden. * Eine Wiederholung dieses Abends — gleichfalls zu wohltätigem Zweck (Kriegsblinde und Kindervereine) — hat am 25. April, halb 7 Uhr, stattgefunden.

104. Vorlesung am 25.04.1917

25.04.1917
Wien

Eine Wiederholung dieses Abends — gleichfalls zu wohltätigem Zweck (Kriegsblinde und Kindervereine) — hat am 25. April, halb 7 Uhr, stattgefunden. [Die Fackel 457-461, 10.05.1917, 62] - zitiert nach Austrian Academy Corpus

108. Vorlesung am 25.11.1917

25.11.1917
Wien

[Karl Kraus las im Kleinen Konzerthaussaal am] 25. November, halb 3 Uhr: Verlorne Liebesmüh’, Lustspiel in fünf Aufzügen von Shakespeare, übersetzt von Wolf Graf Baudissin, Schlegel-Tieck’sche Ausgabe (»Liebes Leid und Lust«.) Mit Benützung der Heinrich Voss’schen Übersetzung bearbeitet vom Vorleser. (Nach dem zweiten und nach dem dritten Aufzug eine Pause.

109. Vorlesung am 02.12.1917

02.12.1917
Wien

[Karl Kraus las im Kleinen Konzerthaussaal am] 2. Dezember, halb 3 Uhr: I. Worte in Versen: Mit der Uhr in der Hand / Krieg / Der Bauer, der Hund und der Soldat / Als Bobby starb / An einen alten Lehrer / Jugend / Fahrt ins Fextal / »Alle Vögel sind schon da« / Meinem Franz Grüner / Kriegsberichterstatter / Meinem Franz Janowitz / Bunte Welt / Der Heldensarg / Kompetenz vor der Sprache / Unterricht / Abenteuer der Arbeit / Wiedersehn mit Schmetterlingen / Vallorbe II. Zum dritten Male: Hannele Matterns Himmelfahrt, Traumdichtung in zwei Teilen von Gerhart Hauptmann. (Begleitende Musik: Dr.