Die Rechtsperson

Der Vorleser

1892/1910 - 1936

Seiten

316. Vorlesung am 13.01.1925

13.01.1925
Wien

[Karl Kraus las im Kleinen Musikvereinssaal am] 13. Januar, 7 Uhr:

Zum ersten Mal: Der konfuse Zauberer oder Treue und Flatterhaftigkeit. Original-Zauberspiel in vier Akten von Johann Nestroy. Musik von Adolf Müller sen. [...] Begleitung: Dr. Viktor Junk

318. Vorlesung am 01.02.1925

01.02.1925
Wien

[Karl Kraus las im Kleinen Konzerthaussaal am] 1. Februar, 7 Uhr:

(Nestroy-Zyklus) Der Talisman, Posse mit Gesang in drei Akten von Johann Nestroy. Musik von Adolf Müller sen. und nach Angabe des Vortragenden.

Begleitung: Dr. Viktor Junk.

Der volle Ertrag (inkl. Programmerlös): K 5,251.100 für das Landerziehungsheim Obritzberg der »Bereitschaft«, für die Armen des XII. Bezirkes (Aktion der Bezirksvertretung) und für Unterstützungsbedürftige.

[Die Fackel 679-685, 03.1925, 46] - zitiert nach Austrian Academy Corpus

319. Vorlesung am 07.02.1925

07.02.1925
Wien

[Karl Kraus las im Kleinen Konzerthaussaal am] 7. Februar, 7 Uhr:

Nestroy-Zyklus II. Weder Lorbeerbaum noch Bettelstab, Parodierende Posse mit Gesang in drei Abteilungen von Johann Nestroy. Musik von Mechtilde Lichnowsky.

Begleitung: Dr. Viktor Junk.

Der volle Ertrag (inkl. Programmerlös): K 5,214.900 für das Elisabeth-Heim für Kriegswaisen, Lehrmädchen und Arbeiterinnen (II. Leopoldsgasse 15), die Jüdische Jugendfürsorge (I. Seitenstettengasse 2) und für Unterstützungsbedürftige.

320. Vorlesung am 08.02.1925

08.02.1925
Wien

[Karl Kraus las im Mittleren Konzerthaussaal am] 8. Februar, 7 Uhr:

Nestroy-Zyklus III. Der konfuse Zauberer, Original-Zauberspiel in vier Akten von Johann Nestroy. Musik von Adolf Müller sen. Bearbeitet vom Vortragenden. (Mit neuen Strophen).

Begleitung: Dr. Viktor Junk.

Zu ermäßigten Preisen. — Der volle Ertrag (inkl. Programmerlös): K 5,229.000 für das Heim für blinde Mädchen (II. Darwingasse 5), die Freiwillige Rettungsgesellschaft, den Wiener Tierschutzverein und für Unterstützungsbedürftige.

321. Vorlesung am 13.02.1925

13.02.1925
Wien

[Karl Kraus las im Mittleren Konzerthaussaal am] 13. Februar, 7 Uhr:

Ansprache im griechischen Theater. — Wolkenkuckucksheim, phantastisches Versspiel in drei Akten. Begleitmusik nach Angabe des Vortragenden. Ouverture und in den Zwischenakten: Offenbachs »Orpheus in der Unterwelt« (Dr. Viktor Junk).

[Für den Vortrag sind einige Striche in der Buchausgabe vorgenommen worden.]

Zu ermäßigten Preisen. — Ein Teil des Ertrags (inkl. Programmerlös): K 655.200 für die Opfer von Grünbach.

322. Vorlesung am 21.02.1925

21.02.1925
Wien

[Karl Kraus las im Festsaal des Architektenvereins am] 21. Februar, 7 Uhr:

I. Raimund: Der Alpenkönig und der Menschenfeind I 7, 11 bis 21.

II. Raimund: Hobellied / Nestroy: Das Lied von der Chimäre / Detlev v. Liliencron: Festnacht und Frühgang; Die betrunkenen Bauern; Zwei Meilen Trab / Peter Altenberg: Die Maus / Frank Wedekind: Das Lied vom armen Kind; Die Hunde; Der Zoologe von Berlin / Karl Kraus: Die Ballade vom Papagei / Schiller: Die Kraniche des Ibykus.

III. Traumstück.

Begleitung: Dr. Viktor Junk.

339. Vorlesung am 06.05.1925

06.05.1925
Wien

[Karl Kraus las im Mittleren Konzerthaussaal am] 6. Mai, 7 Uhr:

Shakespeare: König Lear. Nach Baudissin und anderen Übersetzern vom Vortragenden bearbeitet. (Auf vielfaches Ersuchen, nach der Reinhardt’schen Aufführung.)

Ouverture (Iphigenie in Aulis von Gluck), Zwischenaktsmusik (Präludium von Bach) und Zeltmusik: Dr. Viktor Junk.

341. Vorlesung am 19.05.1925

19.05.1925
Wien

[Karl Kraus las im Kleinen Konzerthaussaal am] 19. Mai, 7 Uhr:

I. Worte in Versen: Traum / Am Kreuz / Das Wunder / Und liebst doch alle, liebt dich einer so / Traum vom Fliegen / Gewitter im Winter / Todesfurcht. — Zum ersten Mal: Traumtheater (Musik von Heinrich Jalowetz).

352. Vorlesung am 20.10.1925

20.10.1925
Wien

[Karl Kraus las im Festsaal des Architektenvereins am] 20. Oktober:

Nestroy: Der Talisman. Musik von Adolf Müller sen. und nach Angabe des Vortragenden.

Die Couplets »Ja, die Zeit ändert viel« und »Da hab’ i schon gnur« mit 4 bezw. 2 Nestroy’schen Strophen, 6 bezw. 7 gedruckten und je 5 neuen Zeitstrophen. (Die vorletzte des zweiten Couplets wiederholt.)

[Die Fackel 706-711, 12.1925, 85] - zitiert nach Austrian Academy Corpus

354. Vorlesung am 27.10.1925

27.10.1925
Wien

[Karl Kraus las im Festsaal des Architektenvereins am] 27. Oktober:

I. Nestroy: Das Notwendige und das Über
flüssige, bearbeitet von Karl Kraus. Musik nach Angabe des Vortragenden gesetzt von Otto Janowitz und Anderen.

II. Inschrift mit Musik: Der melancholische Komiker. —

Nestroy: Die schlimmen Buben in der Schule.

Musik von Adolf Müller sen. Das Lied des Willibald von Mechtilde Lichnowsky. Der Chor der Eltern nach Angabe des Vortragenden.